Bewerbungsanschreiben für die Schulische Ausbildung

Das Anschreiben ist der wichtigste Bestandteil der Bewerbung für eine Ausbildung und der inhaltliche Vorgeschmack auf die gesamten Bewerbungsunterlagen. Es sollte deshalb kurz, prägnant und authentisch sein.

Es ist wenig sinnvoll, Fähigkeiten und Erfahrungen vorzugeben, die nicht mit seinen tatsächlichen Neigungen übereinstimmen. Genauso sollten keine Standardformulierungen oder Floskeln verwendet werden.

Stattdessen sollten die Bewerber versuchen mit einem individuellen Anschreiben das Interesse des Personalverantwortlichen zu wecken und die Gründe aufführen, warum genau sie den Ausbildungsplatz bekommen sollten. Wenn man sich so eine Aufgabe nicht zutraut, sollte man nicht davor scheuen, sich Hilfe zu holen und vor allem sollte man sich genug Zeit für ein attraktives Anschreiben nehmen.

Zum formalen Aufbau eines Bewerbungsanschreiben für eine Ausbildung gibt es 10 wichtige Tipps:

  1. Das Anschreiben muss mit einer Anschrift inklusive Telefonnummer und zum Teil E-Mail-Adresse versehen werden, die oben links platziert wird.
  2. Das Anschreiben enthält auch den Empfänger:Firmennamen, Abteilung und Name des zuständigen Bearbeiters. Abschließend Straße oder Postfach und der Ort. Bei kleinen Firmen wird der das Anschreiben an den Inhaber gerichtet. Der Titel des Empfängers sollte korrekt vor dem Namen aufgeführt werden.
  3. Der Betreff sollte den Grund des Anschreibens angeben und eventuell auf ein vorher stattgefundenes Gespräch oder Telefonat Bezug nehmen.
  4. Die Anrede nach Möglichkeit persönlich adressieren. Falls keine Kontaktperson in der Anzeige genannt ist, kann ein ein Anruf in dem Betrieb weiterhelfen.
  5. Ein guter Einstieg verzichtet auf Standartfloskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich um...“ und greift stattdessen auf individuelle Formulierungen.
  6. Der Grund für die Bewerbung sollte überzeugend und glaubhaft formuliert werden: Warum möchte der Bewerber gerade diesen Beruf in dieser Firma erlernen?
  7. Angabe der Schuldaten: Damit der potenzielle Arbeitgeber weiß, wann die Stelle angetreten werden könnte, ist es sinnvoll zu erwähnen auf welche Schule der Bewerber geht und wann er diese voraussichtlich verlassen wird.
  8. Seine Qualifikationen für den Job und die Ausbildung kann der Bewerber im Anschreiben zum Ausdruck bringen. Dabei sollte er auch die im Anzeigentext geforderten Kenntnisse und Fähigkeiten berücksichtigen.
  9. Eine freundliche und zeitgleich verbindliche Schlussformulierung beschließt ein gutes Bewerbungsanschreiben: Statt Konjunktiv das Präsens zu benutzen demonstriert dabei das richtige Selbstbewusstsein.
  10. Der Schluss beinhaltet ein einfaches „Mit freundlichen Grüßen“ und eine handschriftliche Unterschrift.

Bewerbungsanschreiben-Muster und weitere ausführliche Tipps zum Verfassen gibt es bei:

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