Ausbildung: Zuschüsse


Der große Vorteil einer betrieblichen Ausbildung ist natürlich, dass von Anfang an Gehalt gezahlt wird. Allerdings ist die Ausbildungsvergütung in den Berufen relativ unterschiedlich und oft reicht sie für den kompletten Lebensunterhalt nicht auf.

Während Azubis in einer schulischen Vollzeitausbildung Schüler-BAföG zur Unterstützung beantragen können, besteht für Azubis in einer betrieblichen Ausbildung die Möglichkeit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) zu beantragen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Auszubildende nicht mehr bei seinen Eltern wohnen weil seiner Ausbildungsstelle vom Heimatort zu weit entfernt ist. Zudem muss die Ausbildung staatlich anerkannt sein und der Betrieb, der ausbildetet, auch als Ausbildungsbetrieb zugelassen.

Der Bedarfshöchstsatz für Auszubildende liegt derzeit bei 559 € im Monat plus Zuschüsse zu Arbeitskleidung und gegebenenfalls Fahrtkosten. Um den individuellen Bedarf eines Azubis zu ermitteln wird das eigene Einkommen und das Einkommen der Eltern bei der Berechnung berücksichtigt.

Ob ein Azubi dazu berechtigt ist diese Förderung zu beziehen und in welcher Höhe ihm eine Beihilfe zusteht, kann am besten mit dem BAB-Rechner überprüft werden. Da die Bearbeitungszeit relativ lange dauern kann und zudem mehrere Antragsblätter von dem Auszubildenden, seinen Eltern und dem ausbildenden Betrieb zu bearbeiten, wird dazu geraten bereits vor Ausbildungsbeginn die nötigen Unterlagen einzufordern.

Für Azubis bei denen die Mietkosten nicht durch den pauschalen Zuschuss aus der BAB gedeckt werden kann (zum Beispiel wenn die Ausbildung in einer Großstadt absolviert wird, wo die Mietpreise relativ hoch sind) besteht darüber hinaus noch die Möglichkeit bei der ARGE zusätzlich Mietbeihilfe zu beantragen.

Alle weiteren Informationen zu der Berufsausbildungsbeihilfe und der Mietbeihilfe können bei der Arbeitsagentur eingesehen werden.

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