Ausbildung OTA - ein medizinscher Beruf mit viel Verantwortung

Operationstechnische Assistenten (OTA) sorgen für den reibungslosen Ablauf von Operationen. Für ihre Arbeit benötigen sie ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Genauigkeit, Belastbarkeit und Teamfähigkeit.


OTA bereiten den Operationssaal vor, betreuen Patienten vor und nach dem Eingriff und assistieren den Ärzten während der oft mehrstündigen Operationen. Dabei reichen sie benötigte Instrumente an, legen Materialien bereit und überwachen Atmung sowie Kreislauf des Operierten. Anschließend kümmern sie sich um die Wiederaufbereitung der Instrumente, führen eigenverantwortlich Hygienemaßnahmen im Operationssaal durch und füllen Materialbestände auf. Auch die Wartung der medizinischen Apparate und die Dokumentation von Eingriffen fallen in ihr Aufgabenspektrum. 

Anbieter:

Einsatzgebiete:

Die Einsatzgebiete von Operationstechnischen Assistenten sind

  • Krankenhäuser
  • Ambulanzen
  • Praxen, in denen ambulante Operationen durchgeführt werden

Gehalt:
Bei einer Anstellung im öffentlichen Dienst erfolgt meistens eine Einstufung in die Entgeltgruppe 6 nach TVöD. Damit ergibt sich je nach Berufserfahrung ein Brutto-Gehalt von OTAs zwischen 2.236 € und 2.474 € (Stand 2009, Quelle: Medijobs).

Weiterbildungsmöglichkeiten:

Nach der Ausbildung zur OTA gibt es Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung in verschiedenen Bereichen:

  • Pflege
  • Hygiene
  • Stationsleitung
  • OP-Leitung
  • OP-Management

Berufsbegleitend im Fernstudium studieren:
Auf unserem Portal Fernstudium Direkt haben wir für viele Berufe Informationen zusammengestellt:

Zur Zeit ist eine nebenberufliche Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten im Fernstudium noch nicht möglich.

Inhalte der Ausbildung:

Die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Der theoretische Teil beinhaltet folgende Fächer und Bereiche:

  • Grundlagen der Krankenpflege
  • Mikrobiologie und Hygiene
  • allgemeine und spezielle Krankheitslehre
  • Operationslehre
  • Allgemeine und spezielle Chirurgie
  • Physik und Chemie
  • Anatomie und Physiologie
  • Arzneimittellehre

Der praktische Teil der schulischen Ausbildung zur OTA erfolgt in unterschiedlichen Bereichen des Krankenhausbetriebs:

  • Plastische Chirurgie
  • Viszerale Chirurgie
  • Traumatologie
  • Orthopädie
  • Chirurgische Ambulanz
  • Zentralsterilisation
  • Endoskopie
    und weitere

Aufnahmevoraussetzungen:
Mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung.

Dauer der Ausbildung:
Im Regelfall dauert die Ausbildung drei Jahre.

Abschluss:
Operationstechnische Assistentin
Operationstechnischer Assistent

Förderungsmöglichkeiten:
Die Ausbildung ist grundsätzlich förderungswürdig.

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